Zwei Wohnhäuser im Zürcher Umland zeigen exemplarisch, wie zirkuläres und klimafreundliches Bauen funktionieren könnte: leichte Tragkonstruktionen aus Holz- oder Stahlprofilen werden mit Lehmausfachungen bei den Geschossdecken kombiniert. Ihre Verbindungen sind demontier- und wiederaufbaubar konstruiert. Mit dem Lehm kommt eine lokale, reichlich vorhandene Ressource zum Einsatz. Seine emissionsarme Masse dient dem Schallschutz und gleicht Temperatur sowie Feuchtigkeit aus. Die ablesbaren Deckenkonstruktionen schaffen dabei eine eigene Atmosphäre. Die Rippenstruktur und der archaisch schwere Ausdruck des Lehms prägen die Räume.
Fachgespräch mit:
Stanislas Zimmermann, Jomini Zimmermann Architekt:innen
Tobias Huber, ZPF Ingenieure
Tobias Bonwetsch, Rematter
Demian Rudaz und Lars Reinhardt, Rudaz Architekten
Jörg Habenberger, Seforb Ingenieure
Julian Rickenbacher, Terrabloc
Weitere Informationen zu den Projekten sowie Mockups der Konstruktionen sind in der Ausstellung Werkstückhalle zu finden.





