Ein Abend zur Frage, welche Rolle der öffentliche Raum für die künftige Entwicklung unserer Städte spielen kann – und welche Chancen sich daraus für Zürcher Städte ergeben. Raum ist nicht automatisch öffentlicher Raum. Erst die Nutzung und Aneignung durch die Menschen machen aus einer Fläche einen öffentlichen Ort. Städte wie Paris haben den öffentlichen Raum als Motor ihrer Entwicklung entdeckt. Verkehr, Klimaan- passung und Aufenthaltsqualität werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern als Gelegenheit, attrakti- ve Stadträume zu schaffen, die Menschen anziehen und das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben fördern. Kann der öffentliche Raum tatsächlich auch die ökono- mische Attraktivität eines Standorts beeinflussen? Und kann er zum Beispiel Rückgrat einer Urban Fabric à la Winterthur werden?
Begrüssung
Christa Meier, Vorsteherin Departement Bau und Mobilität der Stadt Winterthur
Impulsreferat
Peter Stamm, Bestsellerautor, Winterthu
Moderation
Simon Strauß, Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Berlin
Vittorio Magnago Lampugnani, Architekt und Stadtplaner, Mailand und Zürich
Salomé Mall, Leiterin Development, SBB Immobilien
Martin Neukom, Regierungsrat und Baudirektor des Kantons Zürich
Ad-hoc Intervention
“The View from Rome” von Francesco Isidori, Gründungspartner des Römer Architekturbüros Labics
